4. Große PiWi-Weinverkostung "Zukunft ins Glas!"
Weinfreunde können am 6. April in Offenburg soviel „Zukunft ins Glas!“ bekommen und soviel Vielfalt probieren, wie nie zuvor. Denn Weine vom bayrischen Bodenseeufer bis zum 200 Kilometer entfernten Kraichgau sind bei der 4. Großen Weinverkostung der „Zukunfts-Weine“ in Offenburg im Ausschank. Seit der letzten „Badischen Weinmesse“ im Jahr 2019 hat es in Offenburg keine Weinmesse mehr gegeben, bei der sich mehr überregionale Weinvielfalt erleben lässt.
Das einzigartige Wein-Event mit Beteiligung von 25 Weinbaubetrieben findet in der Kelterhalle der Winzergenossenschaft in der Weinstraße 87 in Offenburg-Rammersweier von 14 bis 18 Uhr statt. Der Eintritt von 20 € pro Person enthält beliebig viele Weinproben. Dazu wird Holzofenbrot und Mineralwasser gereicht. Vorort können nicht nur Weine gekauft werden, sondern erstmals auch Pflanzreben der robusten Rebsorten ‚Souvignier Gris‘ und ‚Satin Noir‘ für den heimischen Garten.
Weine aus den Neuzüchtungen aus über 100 Jahren, von allen deutschen Rebzuchtanstalten, aus Siebeldingen in der Pfalz, aus Freiburg im Breisgau, aus Geisenheim im Rheingau, aus dem württembergischen Weinsberg, aber auch aus dem österreichischen Klosterneuburg und von dem Schweizer Privatzüchter Valentin Blattner werden vorgestellt. Die ältesten Rebsorten stammen aus dem elsässischen Colmar, dort wurden 1911 die Rotweinsorten ‚Maréchal Foch‘ und ‚Léon Millot‘ gekreuzt, die noch ein Bio-Weingut im Kaiserstuhl angebaut. Noch mehr „Zukunft in Glas“ kommt aus der Pfalz: Dr. Florian Schwander, Leiter der Rebenzüchtung Geilweilerhof des bundeseigenen Julius Kühn-Institutes in Siebeldingen, bringt Weine aus den neuesten Rebsorten mit. Diese tragen nur Zuchtnummern und noch keine Namen. Von ihnen gibt es oft nur wenige Liter, die in Kleinstmengen im institutseigenen Weinkeller ausgebaut wurden. Darüberhinaus wird er in einem spannenden Kurzvortrag interessierte Besucher über den Stand der aktuellen Rebzüchtung, die modernen Methoden und die neuen Herausforderungen informieren.
Was 2023 mit zwölf Ortenauer Weinbaubetrieben begonnen hat, ist seitdem über die Bereichs- und Landesgrenzen hinausgewachsen. 25 Weinbaubetriebe kommen aus ganz Baden, der Pfalz und von der Mosel an die Badische Weinstraße nach Offenburg. Die badischen Weinbaubetriebe bringen von der Bodenseeinsel Reichenau, aus dem Markgräflerland, vom Kaiserstuhl, aus der Ortenau und dem Kraichgau mit Ihren Weinen die „Zukunft ins Glas!“. Die neuen Rebsorten zeigen ihre Qualitäten in verschiedenen Ausbauformen, aus dem Stahltank, dem Barrique, dem Tonneaux, mit Bâtonnage, als Pétillant Naturell, als durchgegorener Rotwein und als Beerenauslese mit 175,8 gr/l Restsüße. Die Spannbreite bei den Alkoholgehalten bewegt sich zwischen alkoholfreiem Schaumwein aus ‚Muscaris‘ und 15 Vol.-%igem Souvignier Gris’. Mit dabei ist auch wieder die Biowinzerin Christina Andrae aus Ernst an der Mosel, die bei der letzten „Zukunft ins Glas“-Verkostung im Novemberg von den Besucherinnen und Besuchern mit überwältigender Mehrheit zur „Zukunfts-Winzerin 2024/25“ gewählt wurde.
Teilnehmende Weinbaubetriebe:
Ortenau: Alde Gott Winzer, Durbacher Winzer, Weingut Maximilian Bohnert, Weingut Nägelsförst, Waldulmer Winzergenossenschaft, Wein&Hof Glanzmann*, s'Wilde Weingut, Rammersweierer Winzer; Kraichgau: Weingut Ludwig Honold*; Kaiserstuhl: Weingut Kiefer*, Weingut Schmidt*, PiWi Kollektiv*, Frank Schmidt Weine, Winzergenossenschaft Achkarren; Markgräflerland: Winzergenossenschaft Britzingen, Weingut Engler; Badischer Bodensee: Moser Seewein*; Württemberg (Bayr. Bodensee): Lanz Wein; Pfalz: Weingut Galler*, Weingut Doktores Töpfer, Weingut Schweder, Weingut Winkler*, Julius Kühn-Institut; Mosel: Christina Andrae*, Stairs 'n' roses.
*Bio-Weingüter
Mehr dazu auf: zukunft-ins-glas.de
20 Euro
Anbaugebiet Baden
Das Weinbaugebiet Baden, mit 15.679 Hektar Rebfläche das drittgrößte Deutschlands, erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von etwa 400 Kilometern.
Wo findet die Veranstaltung statt?
Anreise mit dem ÖPNV: Direkt am ICE-Bahnhof Offenburg befindet sich der ZOB von dem die Busline S1 in 11 Minuten zur Haltestelle Rammersweier Rathaus fährt. Gleich daneben ist der Veranstaltungsort, die Kelterhalle der Rammersweierer Winzergenossenschaft
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Winzergenossenschaft Rammersweier
77654 Offenburg Weinstraße 87 Deutschland