100 Tage im Amt: Die 77. Deutsche Weinkönigin zieht erste Bilanz

04.01.26

Am 4. Januar blickt die 77. Deutsche Weinkönigin Anna Zenz auf ihre ersten 100 Tage im Amt zurück. Die ersten Monate ihrer Amtszeit erlebte sie als sehr bereichernd und ereignisreich.

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77. Deutsche Weinkönigin Anna Zenz - 100 Tage im Amt.
77. Deutsche Weinkönigin Anna Zenz - 100 Tage im Amt.

„Besonders begeistert hat mich die enorme Bandbreite der Aufgaben – von politischen Gesprächen über Fachveranstaltungen bis hin zum direkten Austausch mit Verbraucherinnen und Verbrauchern“, sagt Anna Zenz.
Zu den Höhepunkten zählt für sie der Empfang in der Deutschen Botschaft in Den Haag anlässlich des Tags der Deutschen Einheit sowie der internationale DWV-Kongress unter dem Motto „Weinkultur – präzise, effizient und nachhaltig weiterentwickeln“. Dort konnte sie in ihrem Grußwort und zahlreichen Gesprächen eigene Impulse einbringen.
Ein weiteres Highlight waren die ersten beiden Deutschlandtouren mit den Deutschen Weinprinzessinnen Katja Simon und Emma. Gemeinsam besuchten sie die Anbaugebiete Hessische Bergstraße und Mosel. „Hier konnten wir mit vielen Betrieben in den Austausch kommen und die Begeisterung und Leidenschaft der Erzeugerinnen und Erzeuger hautnah erleben“, erzählt Anna Zenz.

Ermutigendes Zeichen für die Branche

Die zunehmende Zahl männlicher Bewerber bei den Wahlen als Weinhoheit bewertet die 77. Weinmajestät als ermutigendes Signal für die Branche: „Diese Entwicklung zeigt, dass Weinbegeisterung, Fachwissen und Engagement heute unabhängig vom Geschlecht wahrgenommen werden.“ Entscheidend seien Persönlichkeit, Kompetenz und Leidenschaft für den deutschen Wein. Die Öffnung der Wettbewerbe mache sie zeitgemäß und spiegele die Vielfalt der Branche wider.

Herausforderungen als Chance

Trotz aktueller Herausforderungen wie rückläufigem Weinkonsum, steigenden Kosten und Klimawandel sieht die Weinkönigin die Branche gut aufgestellt: „Ich erlebe eine sehr innovative und engagierte Weinwirtschaft. Qualität, Nachhaltigkeit, Herkunft und bewusster Genuss gewinnen an Bedeutung.“ Die Branche sehe die Herausforderungen auch als Chance sich neu aufzustellen – durch Zusammenhalt, neue Absatzmärkte und Zielgruppen – etwa durch alkoholfreie Weine, kreative Vermarktungsstrategien und die Stärkung des Bewusstseins für handwerklich hochwertige regionale Produkte.

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